Schreiben heißt Notiz nehmen.

Die Geschichten liegen auf der Straße

Dieser Satz war während meiner Redaktionspraktika oft die Antwort auf die Frage „Über welches Thema soll ich denn schreiben?“. Tipps dazu geben viele (meiner Meinung nach Profi-) Blogger.
Das Schreiben an sich war für mich nicht das Schwierige. Doch was interessiert den Leser? Will er für oder von Themen begeistert werden? Will er nur informiert werden?
Ich kann sagen: Wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht, sieht man vieles, das sich lohnt, genauer betrachtet zu werden.

Input und Output

Zum Beispiel bei der täglichen Zugfahrt zur Arbeit, Anreize zum Schreiben bekommt man hier genügend: Im Zug gibt es jede Menge Raum für Beobachtungen, zum Beispiel eine Idee für ein neues Buch, Kleidungsstile, Frisurentrends, Verhalten, individuell oder in Gruppen, emotionale Probleme. Meine Begleiter beim Pendeln bieten eine Fülle an Ideen. Allen gemeinsam ist eine   Kommunikation, die zum Nach- und Weiterdenken, zum Diskutieren verführt.

Schreiben heißt antworten ohne gefragt zu sein.
Wolfgang Mocker (1954 – 2009), deutscher Journalist und Autor

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