SaarCamp 2015 – Toll war`s!

Sessionplanung

Mein erstes SaarCamp, gleichzeitig mein erstes Camp überhaupt: Da war ich schon ein bisschen gespannt, was mich erwartet. Von anderen Barcamps hatte ich auf Twitter gelesen. Von Sessions war dort die Rede, dass diese am gleichen Tag geplant werden und auch Neulinge sich gerne beteiligen können, dass sich jeder mit drei Hashtags vorstellt und so weiter. So hatte ich im Vorfeld des SaarCamps am Wochenende des 9. und 10. Mai an der HTW in Saarbrücken, Standort Waldstraße, die Website des SaarCamps durchforstet, um zu sehen, was mich so erwarten wird.

Am Tag vor der Veranstaltung gab es noch eine E-Mail mit den wichtigsten Infos. Fand ich super. Und das muss man den Organisatoren lassen: es war alles sehr gut vorbereitet.

Gute Beschilderung, gleich bei der Anmeldung eine Kaffeetasse und die WLan-Kennung. Nachdem ich den Internetzugang für mein Handy geregelt hatte, ging es in die Mensa eine Etage tiefer zur Kaffeemaschine, wo sich auch schon mehrere Teilnehmer tummelten. Zum Kaffee kam ein freundliches „Guten Morgen“ hinzu, gute Stimmung also. Prima. Den einen und anderen „kannte“ ich von Twitter. Hier gab es gleich die Gelegenheit, sich nicht nur zu folgen, sondern sich auch mal face-to-face zu unterhalten, wie ich finde, ein Pluspunkt dieser „Unkonferenzen“, wie es oft heißt.

Ein Barcamp (häufig auch BarCamp, Unkonferenz, Ad-hoc-Nicht-Konferenz) ist eine offene Tagung mit offenen Workshops, deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmern zu Beginn der Tagung selbst entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet werden. Barcamps dienen dem inhaltlichen Austausch und der Diskussion, können teilweise aber auch bereits am Ende der Veranstaltung konkrete Ergebnisse vorweisen (z. B. bei gemeinsamen Programmierworkshops)“. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Barcamp

Mit voller Kaffeetasse ging es dann Richtung Hörsaal, wo die Sessionplanung stattfinden sollte. Alle Teilnehmer fanden sich dort ein und wurden herzlich vom Organisationsteam begrüßt. Nach der Vorstellungsrunde (Vorname, drei Hashtags) durch den ganzen Saal gingen alle, die eine Session halten wollten, nach vorne, schrieben den Titel auf einen Zettel und beschrieben kurz ihr Thema. Per Handzeichen wurde das Interesse bekundet; ja nach Anzahl der Interessierten wurde die Session in einem großen oder in einem kleineren Raum gehalten.

Um 11 Uhr ging es dann los: Die erste Session beinhaltete die rechtlich korrekte Nutzung von Bilder im Blog. Das war schon in einem Workshop im Job eine interessante, doch teilweise kniffelige Sache gewesen. Mich interessierte das Thema Bildzitate: Dürfen die für das Cover eines Printproduktes eingekauften Bilder nochmals in einem anderen Printprodukt abgebildet werden, da man auf die Veröffentlichung des Printproduktes hinweisen möchte? „Prinzipiell ja, kommt darauf an“ war die Antwort – wie so oft bei rechtlichen Fragen, so auch in der Session zu „Social Media und Arbeitsrecht“. Teilgenommen hatte ich weiter an „So rockt ihr Google+ richtig“ und „Kalter Bürgerkrieg“ mit emotionaler Diskussion zu Überwachung versus Sicherheit.

Mir hat dieser Tag viel Spaß gemacht. Das Ganze war super organisiert, es eine Heißgetränk-Flatrate (gemahlene Kaffeebohnen in all ihren Facetten, mit und ohne Milch), Softgetränke, ein Pasta-Buffet, Donuts und Kuchen, abends einen Cocktail for free und Gegrilltes plus natürlich die netten (neuen) Bekanntschaften, guten Austausch rund ums Thema Digital. Am zweiten Tag war ich nicht dabei. Die Teilnahme kostete 15 Euro für zwei Tage.

Was ich besonders gut finde und warum ich diese Treffen weiterempfehle: Man trifft sich mit Gleichinteressierten, auch wenn viele einen anderen Background und einen anderen Schwerpunkt haben. Man kann sich austauschen, für neue Projekte finden sich Mitstreiter. Und man muss niemanden mehr erklären, was ein Hashtag ist oder dieses Instagram. 🙂

Beim SaarCamp im nächsten Jahr bin ich wieder dabei.

Zum Nachlesen ebenfalls der Artikel in der Saarbrücker Zeitung, Lokalteil Saarbrücken, 11. Mai: Die Wünsch-dir-was-Tagung – Bei der Konferenz „Saarcamp“ bestimmen die Besucher das Programm

Dirk Forster hat das Ganze in ein schönes Video gepackt, dazu vielen Dank. http://www.abgepudert.de

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