Gut, dass es das Web gibt

Kommunikation erstreckt sich in alle Bereiche Foto: (c) pixabay - geralt

Das Internet, unendliche digitale Welten. Viele Abenteuer und Geschichten finden sich auf der Reise in fremde Gegenden, um sich über Kommunikationsarten und Kulturen zu informieren. Und über Orte, wo man selbst noch nicht war, aber gerne mal hin möchte.

„Das World Wide Web (englisch für „weltweites Netz“, kurz Web, WWW, selten und vor allem in der Anfangszeit und den USA auch W3) ist ein über das Internet abrufbares System von elektronischen Hypertext-Dokumenten, sogenannten Webseiten. Sie sind durch Hyperlinks untereinander verknüpft und werden im Internet über die Protokolle HTTP oder HTTPS übertragen. Die Webseiten enthalten meist Texte, oft mit Bildern und grafischen Elementen illustriert. Häufig sind auch Videos, Tondokumente und Musikstücke eingebettet.“
Das kann man so bei Wikipedia nachlesen. Am Anfang stand die Informationsbeschaffung, mittlerweile ist das World Wide Web so sehr im Alltag verhaftet, ich es nicht mehr missen möchte. Dass schlaue Köpfe sich gegenseitig anspornen, immer wieder neue technische Möglichkeiten zu erfinden, ist total super. Daher bin ich sehr gespannt, was in Zukunft im Bereich Augmented Reality alles geboten wird.

Wie so vieles hat ebenfalls das Web gute und nicht so gute Seiten. Nach den guten fragen Thomas F. Reis und Annette Schwindt in der Blogparade „Was hat das Web Dir Gutes gebracht? #webseidank“.
Darüber nachgedacht, fällt mir viel Positives ein. Durch das Web sind mir gute Dinge passiert: meinen Lebenspartner kennengelernt, einen Job, durch den ich an mit nicht gekannte Talente und Interessen entdeckte, Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten rund um den Globus. Ich finde es toll, dass es dieses Web gibt.

Das Web als Kommunikationskanal: unschlagbar.

  • schnell, aktuell
  • kostengünstig
  • unabhängig von Zeit und Ort; ok, abhängig vom Netz 🙂
  • rund um den Globus
  • sehr gute Vernetzung: viele Menschen können gleichzeitig erreicht werden
  • zeitsparend

Das Web als Ort, andere Menschen kennenzulernen, die man vielleicht sonst nie getroffen hätte, um Bekannte wiederzufinden und den Kontakt zu vertiefen, sowie an Social Media, Kommunikation, Fotografie, Schreiberei ebenfalls Interessierte für den gegenseitigen Austausch, sei es beruflich oder privat.

Was ich sehr schön finde, ist die Followerpower, die in vielen Netzwerken steckt. Hat man ein Problem oder eine Frage, wird schnell geholfen.
Ich finde es toll, dass ich über das Web viele Menschen kennengelernt habe, die mich an ihrem Leben, beruflich wie privat, teilhaben lassen. Über anschließende persönliche Treffen freute ich mich sehr, ich hoffe, es kommen noch ein paar hinzu. 🙂
In diesen Gesprächen bekomme ich neue Anreize zu Themen, mit denen ich mich vielleicht nicht beschäftigt hätte. Ich lerne viel dazu und probiere Neues aus, zum Beispiel empfohlene Apps.

(Nachtrag am 23. August 2016: ) Ja, das Web bringt Menschen zusammen und einander näher. Die sozialen Netzwerke helfen hier sehr: kommentieren, liken, Tipps geben bei Fragen. Eine Aktion, die ich als großer Postkarten-Fan sehr schön fand, war der #postkartenflashmob, über den ich eines Samstags morgens bei Twitter stolperte. Gleich fragte ich nach, was genau gemeint war: einer Unbekannten eine Postkarte schreiben, um ihr eine Freude zu machen. Da ich selbst gerne Briefe und Post erhalte, war es quasi eine Frage der Ehre, dabei mitzumachen. Und wie sich herausstellte, war die Freude auf der anderen Seite sehr groß. Und das mit einer kleinen Postkarte. Analog 🙂 Ohne das Web wäre aus dieser Aktion nichts geworden. Und ich bemerkte, dass es noch viele Postkartenfans gibt.  🙂 Wer übrigens gerne Postkarten aus aller Herren Länder bekommen möchte, der sollte sich postcrossing mal ansehen.

Fotos, kleine Statusmeldungen, auch gerne an die Pinnwand eines anderen gepostet, lassen am Leben anderer teilhaben, in schönen wie in weniger guten Zeiten: Das Web verbindet. Meine Kontakte unterstützen mich, beleben, erzeugen Ideen, motivieren. Weil im passenden Moment das Richtige gesagt wurde, wie ein kleiner Stups. Und manchmal traut man sich dann selbst, etwas zu starten, wie eben dieses Blog hier.  🙂  (Nachtrag Ende)

Das Web als Informationskanal:

  • schnell, aktuell, auch wenn es manchmal zu viele Informationen sind
  • kostengünstig
  • den Wegfall von Zeit- und Raumgrenzen sehe ich als Plus an
  • Meine Lieblinge sind Instagram und Twitter.

Das Web im und als Beruf:
Den Job im Bereich Onlineredaktion kann ich nur ausüben, weil es das Web gibt. Es gibt sehr viele Berufszweige, die sich über und mit dem Web entwickelt haben. Zukünftig werden sich die Industrialisierung, Wissenschaft und auch das Arbeiten selbst immer mehr am Digitalen orientieren. Auch mein Fernstudium für Webdesign basiert auf dem www: Ohne Web gäbe es diesen Bereich nicht, ohne Web gäbe es überhaupt kein Online-Studium. Man kann Blogs oder Websites als Kommunikationskanal für die Reputation, das eigene Können nutzen.

Das Web als Lernmedium:
Das E-Learning ist ein sehr großer Bereich, der sich dank der Existenz des Webs und der technischen Möglichkeiten soweit entwickelt hat. Selbst das oft zitierte Wikipedia beruht als Onlinelexikon auf dem Vorhandensein des Internets. Für jemanden, der gerne informiert ist und Dinge nachliest, ist (mobiles) Internet eine tolle Sache.
Und wofür ich dem Web wirklich dankbar bin, ist die Papierersparnis bei den verschiedensten Dingen. Dank E-Mail muss man keine 20 Seiten Kopien mehr per Post senden.

Das Web als Medium für Freizeit und Shopping:
Ich bin dankbar für den Video-Chat: in Echtzeit andere Orte zeigen und mit Menschen kommunizieren.
Ich bin dankbar für das Streaming, wenn im Fernsehen zum 30. Mal die gleichen Filme gezeigt werden. Ich finde es super, mir Bücher und Hörbücher online runter zuladen.
Ich bin dankbar für die Möglichkeiten, Dinge online zu erwerben und sie gleich dem Adressaten zukommen zu lassen (#webseidank spare ich mir so den Weg zur Post mit ihren für pendelnde Vollzeitarbeitende eng gesteckten Öffnungszeiten (genau,  Samstag von 9 Uhr bis 12Uhr).

Ja, das Web kann komfortabel sein, wenn man es zu nutzen weiß und nutzen möchte. Gut, dass es das Web gibt. Wie wäre es wohl ohne…

Als Kommunikationsmedium ist das Web für mich als Kommunikationswissenschaftlerin ebenfalls sehr interessant: Bei den bisherigen Formen wie Brief, Telefon oder Fax konnte in der Regel immer nur ein Kommunikationspartner erreicht werden. Durch das Web und soziale Netzwerke ist es möglich, gleichzeitig und ortsunabhängig mehrere Adressaten zu erreichen. Das beeinflusst und verändert Kommunikation in starkem Maße, da nonverbale Faktoren wie Gestik, Mimik weitere Merkmale der direkten Kommunikation verloren gehen, Ironie selten adäquat vermittelt werden kann. Manchen Menschen gibt diese, teils anonyme, Kommunikation nichts, da sie als unpersönlich und daher emotionslos empfunden wird. Andere Personen finden gerade die Anonymität interessant, können sie sich so ungezwungener unterhalten.

Nun ja, Kommunikation ist auch im Web ein riesiger und sehr interessanter Bereich. Und #webseidank erweitere ich mein Netzwerk und meinen Horizont.

Das Internet, unendliche digitale Welten.

Advertisements

Ein Gedanke zu “Gut, dass es das Web gibt

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s