„Kommunikation – Ursache und Lösung für viele menschliche Probleme.“.

"Kommunikation ist ein angemessenes Mittel, um Missverständnisse auszuräumen" (Franz Schmidberger (*1942), deutscher Publizist). Foto: https://pixabay.com/de/users/stocksnap

Warum ich mit „KommunikationsSafari“ startete

Ein Beitrag zu Blogparade von Anna Koschinski; ihr Blog findest du auf https://koschinski-kommunikation.com.

Was öffentliches Schreiben und Agieren in sozialen Netzwerken angeht, bin ich wohl ein Spätzünder: Meine ersten Berührungspunkte mit facebook hatte ich Mitte der 2000er oder so. Ich kann mich nicht mehr erinnern. Damals war dieses Online-Netzwerken wirklich trivial für mich und im analogen Leben hatte ich viel zu tun; dazu war das Facebook mit seinen Funktionen auch noch nicht so ausgebaut wie heute. Ab 2011 hatte ich dann aus beruflichen Gründen ein Facebook-Profil und los ging die Reise in die sozialen Netzwerke. Was in der Zeit alles dazu kam, Twitter, Instagram, Snapchat, Pinterest, … Heute ist all das mit Griff zum Smarthphone irgendwie selbstverständlich.

Nun denn, irgendwann las ich von diesem Bloggen und beschäftigte ich mit der Frage, ob ich das auch mal angehen wollte und mit den Dingen, die man zum Bloggen benötigt, auf die man achten sollte, wie man das am besten macht. Viel gelesen habe ich dazu bei Daniela von www.bloggerabc.de – an der Stelle herzlichen Dank für die tollen Tipps.

Ich empfand die Idee des Bloggens als eine super Sache, denn öfters ertappte ich mich dabei, dass ich zu einem Artikel in einer Zeitung auch gerne meine Sicht beziehungsweise meine Erfahrungen beschrieben hätte. Gerade die Themen zur Kommunikation waren mir zu knapp beschrieben.

Irgendwie juckte es schon in Fingern. Also: Bloggen oder nicht? Twitter hat nun mal den Segen der beschränkten Zeichenzahl; also viel Schreiben war dort nicht drin. Und bei Facebook bin ich mehr der passive User, nutze die Inhalte der dort vertretenen Zeitungen, um mich zu informieren. Ich like öfters Beiträge und Fotos, teile auch mal Artikel, wenn ich denke, dass man über das Thema Bescheid wissen sollte; meistens gibt es Fotos, denn ich mag die Fotografie sehr.

Zuhören, mitschreiben, Fragen stellen

Ok, die Idee eines eigenen Blogs war schon nicht mehr so abwegig. Wie sollte ich mein Thema abstecken, welches Thema überhaupt, auf was wartet die Welt? Ein oft genannter Rat war „Höre zu, gehe auf die Probleme deiner Community ein“. Das ist ein wenig schwierig, wenn man noch keine Community hat. Aber zuhören konnte ich und das tat ich, nicht nur im Internet, auch in den Situationen um mich herum. Und was mir immer wieder auffiel: Viele Menschen tun sich im Bereich Kommunikation schwer, im Alltag, im Job, sei es nun Komplimente zu machen oder Feedback zu geben. Und Missverständnisse in der zwischenmenschlichen Kommunikation finden sich an jeder Ecke.

Bloggen als eigene Weiterbildung

Ich wollte mich dem großen Bereich Kommunikation widmen und so auch für mich wieder Dinge in Erinnerung rufen oder Neues dazu lernen. Mein Blog wäre meine individuelle Weiterbildung zum Thema Kommunikation. Studiert habe ich Interkulturelle Kommunikation und dabei gelernt, grob zusammengefasst, dass die eigene Art zu Leben nicht einfach so über andere zu stülpen ist, dass man akzeptiert, dass andere nun mal nicht so denken und handeln wie man es selbst tut. In Zeiten der Globalisierung kann man das schnell vergessen,  doch wirtschaftlich und gesellschaftlich sind diese Unterschiede jedoch nicht zu vernachlässigen.

Fast jede Kommunikation ist eine Kette von Mißverständnissen.

Friedrich Löchner

Interkulturelle Kommunikation

Zur Interkulturellen Kommunikation gehört natürlich viel mehr, als in diese paar Sätzchen reinpasst. Vieles, was wir tun, haben wir von klein auf von den Eltern, den Großeltern gelernt und tun dies heute automatisch, selten ohne zu hinterfragen, ob es anders ginge. Vieles hat seinen Sinn, begründet auf der Art zu Leben. Das kann in andern Ländern ganz anders sein. „Andere Länder, andere Sitten“. Darunter fallen auch Bewertungen von Dingen, Einstellungen zu Alter, zur Zeit, zu gemeinsamen Besitztümern, Ehrung des Alters, Sinn und Wichtigkeit der Familie. Stereotypen der verschiedenen Nationen zeigen die unterschiedliche Weise, an Dinge heranzugehen. Diese Dinge und ihre Wichtigkeit zu erkennen, ist auch und gerade im Arbeitsleben mit internationalen Teams von großer Bedeutung.

Alexander Groth – Uni-Vorlesung „Interkulturelle Kommunikation“

 

Themenfindung für den nächsten Beitrag

Und der alltägliche Wahnsinn im deutschen Bürodschungel bietet ebenfalls sehr viele Beispielsituationen, an denen man Optimierungspotenzial der zwischenmenschlichen Kommunikation erklären könnte.

Meine Community, diejenigen, denen ich zuhöre, sind die Menschen um mich herum; es sind Kommentare in den sozialen Netzwerken, Gespräche im Alltag, im Zug (ja, im Zug wird sehr viel persönliches besprochen) und auch Situationen, die für mich Fragen aufwerfen. Die zwischenmenschliche Kommunikation bietet sehr viel an, über das man schreiben und diskutieren kann.

Was ich öfters erlebe: Oft trauen sich Menschen nicht, Fragen zu stellen oder offen zu reden. Nach Meetings sagt man mir schön öfters „Oh gut, dass du nachgefragt hast, ich hatte das nicht verstanden.“ Weiterhin sind Aussprachen, Diskussionen oder Streit ein oft gescheutes Thema: Wenige möchten zu dem stehen, worüber sie sich aufregen, und bei dem Gegenüber Respekt oder Verständnis einfordern. „Nee, lass mal lieber, nachher ist es noch schlimmer“. Ich finde das wirklich sehr schade, dass, obwohl Kommunikationskultur (angeblich) so hoch gehandelt wird, doch lieber geschwiegen wird (werden muss) als eventuell in einen Konflikt zu geraten.

Im Arbeitsbereich die Beziehungen zu Kollegen, zum Chef, die Rolle in Teams, die eigene Präsentation, erste Eindrücke, nonverbale Kommunikation, Gruppenverhalten. Im Privaten die Beziehungen zum Partner, zu anderen Eltern, die sich wandelnde Beziehung zu Freunden – viele Beispiele, die einen Bug in der Kommunikation aufweisen. In meinem Blog schreibe ich darüber. Ich skizziere eine Situation und versuche, Ratschläge oder Tipps zu geben oder frage meine Leser, ob sie Ähnliches erlebt haben und was sie tun würden. Ein Perspektivwechsel trägt oft zur schnellen Lösung bei. Auch Kommunikationsarten und -mittel, Sprache, Gesprächsführung, Bildkommunikation spielen eine große Rolle.

KommunikationsSafari

Neben der Themensuche war da noch die Sache mit dem Namen des Blogs. Da hatte ich mehrere Ideen. Letztlich ist es KommunikationsSafari geworden. Ohne in eine esoterische Richtung zu gleiten: Das Leben ist eine Reise – und „Reise“ klingt sehr angenehm, aber irgendwie auch recht langweilig. Safari hat mehr was von Abenteuer und Ungewissheit. Und das ist eben auch so in der Kommunikation. Nichts ist gleich, da die Gegebenheiten sich ändern.

Und wie wollte ich es technisch umsetzen? Zusammengefasst: Nach mehreren langen Überlegungen, die dann irgendwann zu kleinteilig wurden, dachte ich: Los, fang an, sonst sitzt du in ein paar Jahren noch an der Theorie. Und wenn ich Fehler mache, dann ist das so; aus denen lernt man eh am meisten 🙂

Und tada, hier sind wir. Also, schau öfters mal rein! Bis bald!

Allgemeine Infos zur zwischenmenschlichen Kommunikation, https://de.wikipedia.org/wiki/Zwischenmenschliche_Kommunikation

„Die Rolle des Empfängers bei der zwischenmenschlichen Kommunikation“, Seminararbeit zu „Zwischenmenschliche Kommunikation und die Chancen ihres Gelingens“, http://www.staff.uni-oldenburg.de/thorsten.pohl/ontogenese/PDFs/Sonja/Sonja%20HA1.pdf

(Stand der Internetquellen: 23.12.2018)

Werbeanzeigen

2 Gedanken zu “„Kommunikation – Ursache und Lösung für viele menschliche Probleme.“.

  1. Hallo Nathalie,
    danke für diesen Beitrag mit Video und Deine Mitteilungen übers Jahr.
    Der Abstand ist kulturell unterschiedlich, wie ich bei meinem Studienjahr in Schottland lernte, der Händedruck ist verschieden – und insbesondere auch der Augenkontakt. Falls Du also ein Thema suchst, fände ich dies interessant.
    Frohe Feiertage und guten Jahreswechsel
    wünscht herzlich
    Bernd

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.